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Wohnungsnachfrage

​​​​​​Vielfältige Wohnungsmärkte zwischen Wachstum und Schrumpfung

Abbildung: Bevölkerungsentwicklung 2014 bis 2019

Die Wohnungsmärkte zeigen sehr unterschiedliche Entwicklungstrends. Wachsende Städte und Regionen erleben durch hohe Wanderungsgewinne eine stark wachsende Nachfrage nach Wohnraum.

Andere Städte und vielfach ländliche Regionen in verschiedenen Teilräumen Deutschlands sind hingegen von Bevölkerungsverlusten geprägt. Dies führt zu Wohnungsleerständen, steigenden einwohnerbezogenen Kosten für die öffentliche Infrastruktur sowie einer Ausdünnung von Versorgungseinrichtungen.

 

Viele Großstädte und ihr Umland wachsen deutlich

Abbildung: Bevölkerungsentwicklungen und Wanderungen 2000 bis 2019

Die Bevölkerungszahlen steigen im Wesentlichen in großen Städten und Universitätsstädten. Ursächlich dafür ist die Zuwanderung aus dem In- und Ausland. Auch der Saldo aus Geburten und Sterbefällen folgt in vielen Großstädten seit Jahren einem positiven Trend. Die Bevölkerung der kreisfreien Großstädte wuchs in den letzten zehn Jahren um 1,7 Millionen Einwohner (+ 7,5 Prozent). Die Binnenwanderungssalden sind in einigen Großstädten wie München, Frankfurt am Main und Dresden wegen höherer Fortzüge ins Umland negativ. Andere Großstädte wie Potsdam, Leipzig und Ingolstadt wachsen durch vermehrte Zuzüge, besonders aus dem Inland. Die Bevölkerungsverluste in ländlichen Räumen konnten durch die Außenzuzüge der letzten Jahre verringert werden.

 

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