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Bauvolumen und Kapazitätsauslastung

Bauvolumen auf Rekordniveau – Wohnungsbau dominiert

Abbildung: Bauvolumen in Deutschland 2009 und 2020 (Prognose)

Nach vorläufigen Berechnungen des DIW Berlin weist der Wohnungsbau mit 57 Prozent den weitaus höchsten Anteil am Bauvolumen im Jahr 2020 auf, gefolgt vom Wirtschaftsbau und dem öffentlichen Bau. Aufgrund des Aufschwungs am Wohnungsmarkt hat diese Dominanz in den letzten Jahren zugenommen. Im Jahr 2009 betrug der Anteil 52,6 Prozent. Innerhalb des Wohnungsbaus überwiegen mit knapp 69 Prozent Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Dabei handelt es sich um Um- und Ausbaumaßnahmen sowie Modernisierungen und Instandsetzungen an vorhandenen Gebäuden. 31 Prozent der Wohnungsbauinvestitionen entfielen 2020 auf den Neubau von Wohnungen. Das sind 9 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2009.

 

Historisch hohe Auslastung der Bauwirtschaft verringert sich

Abbildung: Auslastungsgrad in Bauwirtschaft und Baugewerbe 2013 bis 2020

Der Auslastungsgrad hat seit 2015 sowohl im Bauhaupt- als auch im Ausbaugewerbe zugenommen. Im Bauhauptgewerbe liegt das langjährige Mittel bei 66 Prozent. 2018 bewegte sich der Auslastungsgrad bei gut 80 Prozent und überstieg damit selbst die bisherigen Höchststände des durch die Wiedervereinigung ausgelösten Baubooms in den 1990er-Jahren.

2019 ist der Auslastungsgrad im Baugewerbe wieder gesunken. Dieser Trend setzt sich bis 2020 fort mit einem Rückgang auf das Niveau von 2015 bzw. 2016.

 

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