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Königsviertel

Kategorie: Einzelmaßnahme
Schlagwörter: Genossenschaften, Neubau, Quartiersentwicklung
Kubischer Wohnblock mit gelben Akzenten zwischen den Fenstern und längs zur Fahrbahn parkenden Autos davor

© HWF|M. Warmuth

Halle (Saale), Sachsen-Anhalt
239.257 Einwohner (1)

Durchschnittliche Abweichung der Angebotsmiete vom Bundesdurchschnitt 2018:
-18 % (3)

Projektbeschreibung

Die Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG hat auf einer ehemaligen Brache 114 Wohnungen mit 2- bis 4-Raum-Wohnungen auf insgesamt 7.773 m² errichtet. Diese bieten mit einer Kaltmiete von 7,80 bis 10 Euro/m² bezahlbaren Wohnraum, eine Begegnungsstätte, 100 Tiefgaragenstellplätze, Ladestationen für Elektroautos, Dachterrassen, Aufzüge, Smart-Home-Technik und Fahrradabstellplätze. Im Innenhof wurde eine Grünanlage mit Spielplatz angelegt. Die Häuser und Freiflächen haben durch die Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule Burg Giebichenstein künstlerische Akzente erhalten.

Beitrag zur Neubauakzeptanz

Durch die Revitalisierung einer 7.000 m2 großen innerstädtischen Brache konnte vergleichsweise günstiger und bedarfsgerechter Wohnraum geschaffen werden. Durch Orientierung am Blockrand leistet das Königsviertel zudem einen Beitrag zur Stadtreparatur im gründerzeitlichen Viertel und wurde in der Kategorie „Weiterbau von Quartieren“ mit dem Deutschen Bauherrenpreis 2018 ausgezeichnet.

Weitere Fotos

Höchster Wohnblock des Gebäude-Komplexes mit vollverglastem Eingangsbereich und angehobenem Vorplatz aus Beton, der die Inschrift "Königsviertel" trägt
Innenhof der Wohnanlage Sitzgelegenheiten aus Naturstein
Moderne Eingangstüre mit Print in Milchglasoptik einer Lilie

Weiterführende Informationen

Hallesche Wohnungsgenossenschaft Freiheit eG: Königsviertel

Deutscher Bauherrrenpreis (2018): Königsviertel 

(1) Datenquelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Genesis-Online; Datenlizenz by-2-0, Stand 31.12.2018

(2) BBSR (2017): Gemeinden mit Mietpreisbremse/Kappungsgrenzenverordnung.

(3) empirica ag (empirica-systeme Marktdatenbank); Kommunen mit weniger als 50 Mietangeboten im Jahr 2018 wurden nicht berücksichtigt.

Bildnachweise: © HWF|M. Warmuth