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Neue Häuser am Wasserturm

Kategorie: Einzelmaßnahme
Schlagwörter: Aufstockung/Dachausbau, Nachverdichtung, Neubau
Bild der Neuen Häuser am Wasserturm, davor ruhige Verkehrsstraße

© Quaestio

Berlin, Berlin
3.769.495 Einwohner (1)

Wohnungsmarkt
Kappungsgrenze gesenkt und Mietpreisbremse eingeführt (2)

Durchschnittliche Abweichung der Angebotsmiete vom Bundesdurchschnitt 2018:
+40 % (3)

Projektbeschreibung

Mit den neuen Häusern entsteht in Berlin-Prenzlauer Berg eine wohnbauliche Nachverdichtung mit Neubau und Aufstockung der vorhandenen Zeilenbebauung aus den 1960er Jahren. Die darin enthaltenen 150 neuen Wohneinheiten werden zum Kauf und zur Miete angeboten. Der ursprüngliche Bebauungsplan und die Erhaltungsverordnung sollten eine Nachverdichtung ausschließen, die Gerichte werteten dieses Vorgehen jedoch als Verhinderungsplan. 2013 folgte die Baugenehmigung nach § 34 BauGB. In den siebengeschossigen Häusern entstanden 150 hochwertige Wohneinheiten in Eigentum und Miete.

Beitrag zur Neubauakzeptanz

Begleitet wurden die Planungen auf dem Gelände durch starke öffentliche Proteste einzelner Mieterinnen und Mieter der abzureißenden Wohnungen. Anschließende Zugeständnisse des Investors haben die Akzeptanz in der Mieterschaft erhöht, sodass trotz aller öffentlichkeitswirksamen Proteste der Großteil der Mieterinnen und Mieter einer Umsetzung unter Beibehaltung der Mieten und einem kostenlosen Umzug zugestimmt haben.

Weitere Fotos

Bild der Neuen Häuser am Wasserturm, davor ein Platz mit Sitzbänken
Spielplatz und Fahrradständer am Wohngebäude
Foto des Wohnhauses mit Balkonen und Außenfahrstuhl
Foto des Hinterhofs der Wohngebäude mit Grünanlage und Sitzbänken

Weiterführende Informationen

Erfolgsfaktoren für Wohnungsbauvorhaben im Rahmen der Innenentwicklung von dynamischen Städten, 2018: S. 36-39

(1) Datenquelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Stand 31.12.2019

(2) BBSR (2017): Gemeinden mit Mietpreisbremse/Kappungsgrenzenverordnung 

(3) empirica ag (empirica-systeme Marktdatenbank); Kommunen mit weniger als 50 Mietangeboten im Jahr 2018 wurden nicht berücksichtigt

Bildnachweise: Foto 1+2: © Quaestio; Bild 3-5: © empirica